Ewan McGregor wird von Ian Holm entlassen und entführt dessen Tochter Cameron Diaz. Erzengel Gabriel schickt 2 Engel, damit sich die Entführte in ihren Entführer verliebt und es kommt, wie es kommen muss, die beiden kommen sich näher, Diaz hilft McGregor sogar Lösegeld zu erpressen und am Ende sind die beiden dann ein Pärchen.
Ja, die Handlung ist so lächerlich wie sie klingt und nein, sie ist nicht wirklich lustig umgesetzt. Die Idee, dass sich Entführer und Entführte bei dem Verbrechen näher kommen ist alt und deshalb vorhersehbar und damit langweilig. Die Idee zwei Engel mit in die Story zu bringen macht sie nur noch schriller, unglaubwürdiger, anstrengender und kitschiger.
Tiefe hat die Story nicht mal ansatzweise, weder das Thema Engel, noch die Psyche des Entführers und des Opfers sind sinnvoll und logisch herausgestellt. An der Handlung ist wirklich alles billig.
Stellenweise ist der Film mal ganz unterhaltsam, vor allem, da er am Anfang teilweise ganz lustig ist, aber gleich von Humor oder Komik zu sprechen, wäre zu viel des Guten.
Cameron Diaz spielt nicht schlecht und geizt nicht mit ihren Reizen. Ewan McGregor wirkt sehr unerfahren. Danny Boyle verspielt leider seinen ersten Film mit hohem Budget; da war Trainspotting aber besser. Ian Holm ist in einer Nebenrolle zu sehen.
Zusammenfassend ist Lebe lieber ungewöhnlich eine schwache Komödie mit überkonstruierter und unrealistischer Handlung, die stellenweise lustig ist und einzig durch eine gute Besetzung glänzt.