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Nachdem Pat Proft sich als Co-Schreiberling an Komödien wie „Police Academy“ (1984), „The Naked Gun“ (1988) oder „Hot Shots!“ (1991) beteiligt hat, legte er mit „Wrongfully Accused“ sein Regiedebüt vor. Dabei trat er auch gleich als Produzent sowie Autor auf und er bleibt dem Stil der vorgenannten Filme treu. Das Ganze ist eine lose Abfolge von Parodien anderer Werke, insbesondere auf „The Fugitive“ (1993) mit Harrison Ford, welcher hier das grundsätzliche Szenario vorgibt. 

Ist die Geschichte selbst also ziemlich egal, so fokussiert man sich einfach nur darauf, einen Witz nach dem anderem zu liefern. Das funktioniert im Beginn besser als über die gesamte Laufzeit betrachtet, gerade in der zweiten Hälfte geht dem Konstrukt etwas die Luft aus. Dennoch ist die Masse an angestrebten Lachern schon beachtenswert. Was aber nicht heißt, dass Proft immer sein Ziel erreicht. Es ist einfach nicht so auf den Punkt wie bei einem „The Naked Gun“ und eher Masse statt Klasse, aber immer wieder trifft das Gezeigte dann doch mal. Quatsch im Abspann inklusive.
Wie erwartet kalauert man sich durch allerlei Filme, bekommt visuelle Parodien auf diese oder einfach nur eine Reihe von Zitaten um die Ohren gehauen. 
Leslie Nielsen bringt diese Albernheiten mit seinem gewohnten Ernst rüber, so richtig in Hochform wirkt er allerdings nicht. Der Rest vom Cast ist zweckdienlich.

„Don't. It's a trick!“

Als fast schon lose Aneinanderreihung von Parodien auf diverse bekannte Werke kann man „Wrongfully Accused“ durchaus mal genießen. Er hat seine Highlights, aber in der Masse trifft bei weitem nicht jeder Witz. Dennoch kann ich ihm Achtung zollen für den Versuch, mitunter alle paar Sekunden das Zwerchfell ansprechen zu wollen. Ja, der Film ist von vorne bis hinten doof. Aber manchmal braucht man das auch einfach. 

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