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Eine junge Frau hat ihren Glauben an die Liebe verloren. Daher schickt die Liebesgöttin Venus ihren Sohn Cupid auf die Erde, damit er ihren Glauben wiederherstellt. Allerdings trifft er mit seinem Liebespfeil versehentlich sich selbst und ist ihr nun hoffnungslos verfallen. Ihm bleibt nur wenig Zeit um ihre Liebe zu gewinnen, und zu entscheiden, ob er die Welt der Unterblichen für sie verlassen will.

Wer seine tägliche Portion Zucker braucht und Taschentücher in der 200er Familien Großpackung kauft, für den/diejenige wurde der TV-Film Amor in Love entworfen. Die Story klingt dabei ziemlich stark nach Stadt der Engel, wo ebenfalls die Wahl zwischen sterblichen Glück oder göttlicher Unsterblichkeit zu einer Zwickmühle führte. Dieser muß sich heute der schusselige Amor stellen, der es schafft sich selbst den Liebespfeil verpaßt und ab dort mit Dackelblick seinem eigentlichen Ziel hinterher läuft.
Erstaunlicherweise machen dies die Darsteller aber sogar recht gut, sogar Costas Mandylor. Ich hab mich nur immer wieder gefragt, ob er sich mit diesem Film als festes Mitglied der Saw Reihe beworben hat. Die Story bietet dabei den üblichen Edelkitsch mit schmachtigen Dialogen, einem arschigen Ex, der das angehende Glück sprengen will, einer schrillen Familie, die die gute Emily anderweitig verkuppeln möchte und natürlich jede Menge Mißverständnisse, die das gesetzlich vorgeschriebene Happy End zwar verzögern, aber natürlich nicht verhindern können. Man kennt diese Zutaten ja.
Der gezeigte Humor ist dann auch die üblichen Seichtgeschichten, die romantische Komödien so an sich haben. Nix wirklich zum Schenkel klopfen, aber ab und zu ganz nett, was auch auf den Film insgesamt zutrifft. Romantiker oder Frischverliebte können zuschlagen.
5/10

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