Ein paar Gangster unter der Führung des Gangsters Fouchet stehlen von der Polizei konfisziertes, reines Heroin im Wert von 100 Millionen Dollar! Die beiden Polisten Burnett und Lowrey werden mit der Aufgabe vertraut, die Beute wiederzubeschaffen. Und sie stehen unter Zeitdruck, denn wenn es ihnen nicht gelingt, die Beute innerhalb von 72 Stunden zu besorgen, wird ihr Department dicht gemacht. Bald haben die Cops nach zwei Morden eine heiße Spur: Eine Frau namens Julie Mott hat sowohl den Mord, als auch den Mörder gesehen. Diese hat nun große Angst, das nächste Opfer zu werden und wendet sich verzweifelt an Lowrey. Dummerweise ist er nicht da, sodass Burnett seine Rolle übernehmen muss. Als dann Lowrey hinzukommt, muss dieser Burnetts Rolle übernehmen. Dann sind ja auch noch die Gangster, die...
Bad Boys sollt wohl sowas wie ein Buddy Cop Movie werden, es beginnt auch recht amüsant, als ein paar schurkische Schurken es für eine gute Idee halten Smiths Nobelkarosse zu klauen und von den beiden schier totgelabert werden. Will Smith und Martin Laurence harmonieren dabei prächtig als Bullenpärchen mit ihren extravaganten Ermittlungsmethoden. Allerdings bekommt der Film Riesenprobleme als das lahme Verwirrspielchen mit der Zeugin Tea Leonis einsetzt, das die Handlung kaum weiterbringt, alles andere als logisch aufgebaut wurde und hauptsächlich dazu gut war um die Funktion der Vorspultaste mal wieder auszutesten. Meiner Meinung nach hätte Starregisseur Michal Bay besser daran getan konsequent der Kriminalstory um den großen Drogenklau nachzugehen. Schade, hier wurde viel Potential verschenkt, außer der Story kann man dem Film nicht viel vorwerfen, der Score ist lässig, die Kamera einwandfrei, alles Dinge die man von einer Multimillionendollar Produktion auch irgendwo erwarten darf. War nicht mein Ding.
5/10