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Nette Komödie, die "Independence Day", besonders die legendären Billig-Alienfilme aus den 60er Jahren und alle weiteren Filmkonsorten zu dieser Thematik ordentlich aufs Korn nimmt.

So ist die Story mit der Landung von nicht gut gesinnten Aliens schon einmal nichts Neues, genauso wie es mit dem satirischen Hintergedanken des Filmes auch gewollt ist. Auf ironische Weise sollen es hier ausgerechnet die Marsmenschen sein, die trotz der heut zu Tage wissenschaftlich bewiesenen Tatsache, dass es kein intelligentes Leben auf diesem Planeten gibt, die Menschheit ausrotten wollen. Daher dient die einfache Erklärung: "Sie lebten unter der Oberfläche." als Widerleg der bisherigen Theorie der Menschheit gegenüber dem angeblich nicht bewohnten Planeten Mars.

Eine bewusste Klischeeoffenbarung steht während des ganzen Spektakels deutlich im Mittelpunkt. Da erklingen dann in einigen Momenten schon einmal die typischen patriotistischen Militärklänge oder auch die Schussgeräusche der marsianischen Strahlengewehre machen einen typisch klischeehaften Eindruck. Die Raumschiffe sehen beispielsweise genau wie fliegende Untertassen aus, insgesamt gibt es aber unzählige kleine Details, die den Klischeeaspekt weiter verstärken. Zur endgültigen Satire trägt der beißende Sarkasmus bei, der sich unter anderem im Aussehen und der entenähnlichen Sprache der Aliens zeigt. Dazu wird das namenhafte Hollywood-Staraufgebot ohne mit der Wimper zu zucken gnadenlos geröstet und ausgerottet. Des weiteren wirken Trickeffekte bewusst billig, wie schon die ersten Szenen mit den vielen Raumschiffen zeigen. In der darauffolgenden Sequenz leidet das Rindvieh dann deutlich unter digitalem Feuer und so geht das dann den ganzen Film mit peinlich aussehenden Strahlenschüssen als Beispiel weiter.

Fazit: Eine dämliche Science-Fiction-Satire, die sich zu keinem Zeitpunkt auch nur ein bisschen ernst nimmt. Sicherlich nicht jedermanns Sache, aber immer noch überdurchschnittlich.

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