Review

Ein grellbuntes Science-Fiction Spektakel, angelehnt an die (teilweise) genialen und weniger genialen UFO-Filme der 50er und 60er Jahre, in denen seltsame kleine Männchen aus dem All kamen.
Tim Burton inszenierte liebevoll eine Hommage an diese frühen Filme. Und so sehen in „Mars Attacks“ die UFOs auch aus wie „fliegende Untertassen“, leuchten quietschbunte Bubblegum-Farben dem Zuschauer entgegen und die gesamte Ausstattung wirkt trotz der Produktionskosten irgendwie „schrottig“, was auch volle Absicht ist.
Wer mit gackernden kleinen Alien-Männchen, die zuerst Menschen entführen, um seltsame Experimente an ihnen durchzuführen und schließlich die Menschheit ausrotten wollen, nichts anfangen kann, sollte von diesem Film die Finger lassen.
Erwähnen sollte man noch Jack Nicholson in einer genialen Doppelrolle als (mehr oder weniger) patriotischer US-Präsident und als heruntergekommener, versoffener Zuhälterverschnitt.
Überhaupt sieht man eine Menge bekannter Gesichter und meiner Meinung nach eignet sich der Film als actionreiche und witzige Comic-Alternative zu „Independence Day“

Snake Plissken

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