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Ein Titelschwindel: Die Geisterstunde hat mit PARANORMAL ACTIVITY wenig zu tun, ist zu 95 Prozent herkömmlich gedreht und die dokuwütigen jungen Leute sind lediglich ein Aufhänger für die läppische Handlung. Die auf wahren Begebenheiten (ja, ja...) basierende Horrornacht im alten Gespensterhotel ist so unbeholfen und klischeehaft wie etwas, das z.B. ein deutscher Privatsender als halbherzigen Genreversuch absondern würde. Die ätzenden, geschwätzigen Kids und die Verwünschungen zischende Geisterfrau sind Schnee von vorgestern, aber den Vogel schießt der verblüffend apathische Wrestlingstar Roddy Piper ab, der als grantiger Kneipier weit hinter seinen Möglichkeiten bleibt. Auch die Verbindung einer Figur zu einem Liebesdrama in der Vergangenheit ist kalter Kaffee. Ein paar kurze Blutmomente im letzten Drittel bewirken auch nichts mehr.

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