Review

Der zweite Film um Jim Carreys schrägen Haustierdetektiv spielt in Afrika, wo Ace nach einer entführten Fledermaus (!) suchen muß. Unpassenderweise das einzige Tier, vor dem er sich fürchtet. Eine Horde von Tierhändlern erschwert den Auftrag, indem sie zwei Eingeborenenstämme gegeneinander aufhetzt.
Ein im Gegensatz zu Teil 1, wesentlich besser strukturierterer Ace-Ventura-Film, mit sehr sympathischen
Figuren. Flott, aber nie überstürzt inszeniert, folgt der Film seinem dünnen roten Faden, an denen die Carrey-Gags aufgereiht sind. Hier bekommt jeder Tierhändler sein Fett weg, die Eingeborenen sind dagegen sehr gut in die Jokes integriert, ohne daß der Spaß auf ihre Kosten geht. Erwähnenswert besonders die Eingangssequenz, die aus "Cliffhanger" entliehen ist, mit einem Waschbären als Bergopfer, das Begrüßungsrotzen bei den Eingeborenen und Ace' "Geburt" aus seinem Tarnnashorn.
Mit angenehm wenigen Längen inszeniert, bedarf es eigentlich nur einer guten Prise Albernheit und keiner Angst vor Geschmacklosigkeiten und dieser zweite Teil schlägt den ersten um Längen.
(8/10)

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