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Kranker Magenschwinger aus den USA, der vordergründig wie ein frauenverachtender Horrorfilm mit reichlich Vergewaltigungen und Misshandlungen erscheint, durch den Verzicht auf explizite Sexualakt-Darstellungen aber in erster Linie überspitzt die Verrohung einer Generation Jugendlicher unabhängig ihres sozialen Status’ aufzuzeigen versucht, für die Sex reine Lustbefriedigung ist, die mangels Alternativen auch gerne gewaltsam erreicht werden darf. Das alles wurde eingebettet in eine seltsame Geschichte um eine untote, beißwütige, gefesselte Frau, deren Geschichte nicht näher erörtert wird, die in vereinzelten Schocksequenzen aber immer mal wieder eindrucksvoll die Zähne blecken darf. Abgerundet wird dieser unangenehme, kalte Film, der übrigens relativ harmlos beginnt und sich trotz teilweise dusseliger Charaktere mit ebensolchen Sprüchen immer mehr zu einem Abgrund (un)menschlichen Verhaltens steigert, mit einem bösartigen, zynischen Ende.

Krude Mischung, die es aber durchaus verdient hat, beachtet zu werden. Nur muss mir mal jemand erklären, weshalb die Untote zwar einen behaarten Intimbereich, aber rasierte Beine und Achselhöhlen hat...

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