Balance of Power ist ein solider B-Movie Klopper von der Stange.Die Story ist genau so 0815 wie das in diesen Art von Filmen eigentlich immer der Fall ist.Soll aber keineswegs negativ sein.Schliesslich erwartet man von solchen Streifen ja auch nicht mehr.Hauptaugenmerk liegt vorallem an den knackigen Kämpfen und die gibt es eigentlich oft.Der Anfang ist jedoch ziemlich schleppend und es dauert bis sich die ersten Darsteller auf die Nuss geben.Auch ist bei einzelnen Turnierszenen nicht zu verleugnen,das man ein wenig von Bloodsport abkupferte.
Macht aber nix.Den das interessiert sowieso keinen.Billy Blanks als Niko ist wie immer souverän aber auch nicht überragend.James Lew als fieser Endgegner ist zwar solide,könnte kampftechnisch aber mehr als er in diesem Film zeigt.Auch hier wurde wieder der Charakter so ähnlich wie in Bloodsport (Bolo Yeung) dargestellt.Nur mit dem Unterschied das Bolo Yeung die bessere physische Präsenz an den Tag legte als James Lew es jemals wird.Mako als Niko`s Lehrer ist wie immer sympathisch und gibt in der Rolle sein Bestes.Im Allgemeinen seh ich diesen Typen gerne.
Fazit: Balance of Power ist solide wenn auch nicht überragende Kost.Auch wenn der Anfang relativ actionarm daherkommt,zieht er nach dem ersten Drittel langsam aber sicher an.Alle Darsteller sind Mittelmass bis sehr gut.Vorallem Mako hatte sichtlich Spass an seiner Rolle.So gut wie seine Verwandten wie zum Beispiel Talons of the Eagle ist dieser Film nicht.Wer darüber hinwegsieht,bekommt zwar keinen überragenden aber soliden B-Actioner zu sehen.