Peter Thorwarth versucht sich hier als deutscher Tarantino, wobei er sein großes Vorbild hier nicht versucht nachzuahmen, sondern sich respektvoll vor ihm verneigt. In einer kurzen Traumsequenz zitiert er ganz offensichtlich sogar direkt "From Dusk Till Dawn", wodurch er vermutlich zu unterstreichen versucht, dass er sich am Stil Tarantinos orientiert hat. Als Vorbilder für "Bang Boom Bang" dienten allerdings eher Filme wie "Pulp Fiction" oder "Reservoir Dogs". Thorwarths Version ist leider an einzelnen Stellen etwas zu albern geraten, so dass man die Geschichte nie wirklich ernst nehmen kann. Dennoch: Skurrile Charaktere und gute Darsteller - Til Schweiger hat übrigens einen Gastauftritt als Fußballspieler mit Zottelmähne - transportieren die Gangsterfarce in den Ruhrpott. Die Tresorszene (etwa in der Mitte des Films) erweist sich als absoluter Höhepunkt mit Lachgarantie.