Inhaltsangabe

von PierrotLeFou

Der Vater des Vaters des Vaters löste seine Probleme, ...

... indem er eine Stelle im Wald aufsuchte, ein Feuer entfachte, ein Gebet sprach. Der Vater des Vaters löste seine Probleme, indem er dieselbe Stelle aufsuchte, kein Feuer zu entfachen verstand, aber noch das Gebet aufsagen konnte. Der Vater konnte weder Feuer entfachen, noch Gebete aufsagen, kannte aber noch die Stelle, an der dieses einst geschehen ist. Abraham Klimt, ein Verleger, ein Käufer von Geschichten, kennt auch diese Stelle nicht mehr - kennt aber die Geschichte noch.

Am Genfer See begibt sich Klimt auf die Suche nach einer neuen Geschichte: Rachel Donnadieu soll im Juli 1989 einen Besuch von Gott erhalten haben, der in den Körper ihres Mannes Simon geschlüpft sei. Doch bei Klimts Recherche dieser - an Giraudoux' "Amphitryon 38" (1929) erinnernden - Geschichte widersprechen sich die - unter anderem in einer Bilder verkaufenden Videothek stattfindenden - Zeugenaussagen, der Film muss immer wieder neu ansetzen und enthüllt in erster Linie sein trügerisches Verfehlen, erweist sich - in Bild, Ton und Schrift - als Film über Erinnerungsbilder und Filmbilder, über das Zeigbare und das Unzeigbare.

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