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Die taffe Norma, ein blonder Hottie wohnt in einem trostlosen Trailer Park und muss sich gegen ihre grässlichen, sie belästigenden Mitbewohner erwehren. Als die Saubande eines Tages ihr Date versehentlich umbringt, schließt sie einen Pakt mit einem Fremden (Satan?) der dem Motörheader Lemmy irgendwie ähnelt. Sie ballert mit der Satanswumme die ganze Siedlung nieder und Jagd anschließend alles und sich selbst in die Luft, spukt aber fortan mit ihren debilen Ex-Nachbarn in der Gegend als Zombie herum.

"Trailer Park of Terror" ist ein schranzig, schlonsiger B-Backwood-Basher der Marke "Tennies, Titten, tote Leiber". Nach dem gelungenen Anfang fährt eine Truppe schwer erziehbarer Bälger mit ihrem Betreuungs-Pfaffen durch die Wildnis und landen dank Crash im Park der Untoten. Nebenher gibt es immer wieder Rückblenden über die Geschehnisse in der Wohnwagensiedlung welche um einiges besser und fieser geraten sind als der "Hauptfilm". Ich würde mal behaupten hätte man den ganzen Teenie- und Zombiemist gleich ganz gestrichen und sich auschließlich dieser einen Geschichte gewidmet wäre hier ein echt brauchbarer Schocker bei rausgekommen.

In den Flashbacks kraxen nämlich Hackfressen mit Hang zum perversen rum, das es einem echt vergeht: ein fetter halbglatziger Schlachter der mit dem ortsansässigen Schmierbullen Pornos mit Normas Mutti dreht, ein grossmäuliger Elvis-Imitator, ein abgenudelter Haus-der-1000-Leichen Otis-Verschnitt, 'ne asiatische, sexy Masseuse bei der ich das "2te-Happy-Ending" lieber nicht live erleben möchte, und weiblicher fieser, fetter Kannibalen-Propfen erinnernd an die Mutter aus Water's "Pink Flamingos". Diese kranken Freaks der Behausung hätten sich viel eher für eine eigenständige Verfilmung geeignet als ihre später im Film Sprüche klopfenden Dämonen-Egos. Denn später als Zombies verwandelt sich dieser Haufen beknackter White-Trashos leider in quatschlabernde Comicabziehbilder. Schade.

Und in der Story um die tourenden Kids nerven nicht nur zwei besonders abgefuckte Idioten (Vollhorst Alex & seine Prinzessin Lillifee Schlampe) sondern auch die anderen sind schlicht unsympathisch und versuchen im Laufe nur ihre eigene Haut zu retten. Als die untoten Rednecks auftauchen hat sich die Atmosphäre dann komplett verraucht. Minutenlang wollen diese einen Porno bzw. Snuff-Film (gottseidank mit den zwei unsympathischsten Kids der Truppe) drehen. Das wird dermaßen in die Länge gezogen das es einfach ermüdend und echt doof wirkt. Zumindest erleben einige der Bengels ein echt mieses Ableben, derbste Splattereien mit inbegriffen

Horrorneulingen dürfte der Schinken eventuell die Schuhe ausziehen, doch mich alten Horror-Hoppler lässt die Chose relativ kalt. Schade um die düstere, tolle Flashback-Story.

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