Der Filmkritiker Allan (Woody Allen) ist neurotisch, tollpatschig- und generell fürchterlich nervig. Wen wundert es da, dass ihn seine Frau verlässt? Trotzdem versucht das mit ihm befreundete Ehepaar Dick und Linda (Diane Keaton) ihm andere Frauen vorzustellen, allerdings mit sehr mäßigem Erfolg, da Allan wirklich jede Chance mit seinem Verhalten zunichte macht. Gelegentlich erscheint ihm auch Humphrey Bogart in Tagträumen, welcher ihm Tips zum Umgang mit Frauen gibt. Dummerweise bemerkt Allan schon bald, dass er seine theoretische Traumfrau schon lange kennt- nämlich Linda...
Als großer Fan von Casablanca (mein wohl meistgesehener Lieblingsfilm) musste ich "Mach's noch einmal Sam" unbedingt ansehen. Der Film beginnt mit dem Ende von Casablanca, (welches hier mit einer mir bisher unbekannten Synchro daherkommt) und steuert schon bald auf ein sehr ähnliches Ende zu...
Ich bin aber wohl nicht der Typ für Allen's Filme, denn schon von der ersten Minuten an nerven mich seine Selbstgespräche im Film und seine generelle (mir) extrem unsympathische Erscheinung machen es nicht besser.
Der Humor ist meiner Meinung nach einfach nur platter, alberner Klamauk, dass Allan z.B. nicht seinem Föhn klar kommt fand ich jedenfalls nicht als lustig, sondern einfach nur als peinlich-blödes Overacting. Die Dialoge sind nicht besser: "Auf der Hochzeitsreise bin ich 14 Tage nicht aus dem Bett gekommen, ich hatte Durchfall".
Hahaha, wie lustig. Und solche Klopse ziehen sich durch den ganzen Film.
"Wie hieß denn der Film?" - "Gangbang".
So Interessant ich die Grundidee des Films generell auch finde, so unpassend finde ich die Umsetzung. Für das Auftauchen des eingebildeten Bogarts, die generellen kleinen Casablanca-Referenzen und dem wirklich nett arrangierten Ende gebe ich gerade noch
4/10