Die dreizehnte Episode der Fernsehreihe "Der Bulle von Tölz" lässt den Zuschauer über längere Zeit über das Mordmotiv und auch den Täter im Dunkeln, ja versucht und schafft es sogar, ein kleines Verwirrspiel zu starten. Daher baut die Folge "Tod am Rosenmontag" eine gewisse Spannung auf und kann den Zuschauer fast die ganze Zeit fesseln. Leider wird diese durch ewige und nicht gerade überzeugend wirkende Predigten des Prelaten unterbrochen. Kurze Zeit hatte ich mich schon der Hoffnung hingegeben, dass dieser hier den Löffel abgibt und letztendlich seinen Weg zu Gott findet, doch leider wollte der Herr meine Worte nicht erhören...
Resi hat in dieser Folge wieder mehrere Auftritte, allerdings gibt es trotzdem relativ wenige humoristische Szenen. Auch die Staatsanwältin ist wieder mit von der Partie, wird hier jedoch auch nicht so trottelig dargestellt wie bei ihrem ersten Auftritt. Wenigstens Benno sorgt mit seiner Faschingsmuffelei (und irgendwie hat er mir da aus der Seele gesprochen) für den nötigen Humor.
Insgesamt bleiben beim Betrachten der Folge recht gemischte Gefühle. Auf der einen Seite ist da der gelungene Kriminalfall, auf der anderen aber viel zu lange und unnötige Szenen (zum Beispiel diese ewige Hausdurchsuchung mit der Staatsanwältin). Fans der Reihe werden insgesamt trotzdem zufrieden sein.
noch 6 Punkte