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Boah, ist der langweilig! Bei diesem konfusen Rachegeist-aus-dem-Jenseits-Dünnpfiff ist Timo Rose mal wieder seinem Motto gefolgt: style over substance. Der Mann kann nach all den Jahren noch immer keine vernünftigen Drehbücher schreiben und vertraut eh lieber auf viele visuelle Spielereien, anstelle ein wenig Logik in die Story einzubauen. Und dann immer diese lakonischen Monologe bei seinen Figuren. Die Darsteller - die üblichen Verdächtigen: Andreas Pape und Thomas Kercmar - dürfen sich erneut in geschwollener Wichtigtuerei üben. Ansonsten agiert der Cast stocksteif wie die Laien in einer von diesen Gerichtsshows oder Dokusoaps. Dazu muss aber auch angemerkt werden, dass die völlige Zerrissenheit des Films, also vor allem dieses ständige Hin und Her zwischen Deutsch und Englisch, ihnen den Job nicht gerade erleichtert. Die wenigen und unregelmäßigen Ultragore-Einlagen helfen nicht gegen die vielen Längen.