Review

Wenn man sich einen Cronenberg Film anschaut, hat man eigentlich nur zwei Möglichkeiten: entweder man ist begeistert oder einfach nur vor den Kopf gestoßen und findet den Film Eklig, Wirr kurzum einfach nur Grottenschlecht.
So ist es auch bei "EXISTENZ"


So gut es geht zur Story:
Es beginnt mit einer Art Testvorführung eines neuen Spieles, bei der ausgesuchte Probanden zusammen mit der Entwicklerin Allegra Geller dieses Spiel, eXistenZ genannt Testen sollen.
Mitten in diesem Test stürmt ein Mann aus dem Publikum auf die Bühne schießt Allegra mit einer sehr eigenartigen Waffe an und beginnt wild um sich zu schießen.

Allegra kann von Ted Pikul, einem Auszubildenden der PR Abteilung gerettet werden und beide Flüchten in die Einöde.
Da Allegra befürchtet ihr Pod (eine Art Spielkonsole) bei dem Attentat beschädigt wurde, bittet sie Ted eXistenZ mit ihr zu spielen.
Da Ted leider keinen Bioport (ein Anschluss im Rückenmark, der zum spielen benötigt wird) hat, lassen sie ihm nachts an einer Tankstelle einen schwarz stechen.

Also auf in das Spiel - aber wann ist man in ihm und ist es überhaupt ein Spiel?


Ich gehöre zweifelsohne zu denen, die die Filme von Cronenberg, und diesen ganz besonders, mögen.
Sind sie doch immer für eine Überraschung gut, ist die Story nicht immer gradlinig und scheut er sich in den meisten Fällen auch nicht, einen ausgewogenen Blutgehalt in seinen Filmen zu zeigen.

"EXISTENZ" zeigt eine Düstere Vision unseres Verhältnisses zu Videospielen und Virtual Reality auf, so ist es heutzutage doch viel einfacher, den PC, die X-Box oder die Playstation anzuschmeißen um sich in irgendwelche Scheinwelten zu flüchten, als unter echte Menschen zu gehen und die Real Reality zu meistern.

Fazit:
Sehr guter Thriller, der auch mal zum Nachdenken anregen sollte!

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