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"eXistenZ" ist ein Spiel. Kein Spiel, wie wir es, in unserer gegenwärtigen Zeit kennen. Kein Spiel mit einer straighten Handlung, oder einer vorgegebenen Geschichte. "eXistenZ" ist eine zweite Realität, in die der Spieler durch einen "BioPort" eintauchen können. Der "BioPort" wird bei jedem Spieler in der Wirbelsäule eingepflanzt, und er verbindet diesen mit der "Konsole". Diese Konsole scheint organisch zu sein, allerdings wird das nicht eindeutig geklärt.
Die Handlung ist schwer wiederzugeben, ohne dass man zuviel verrät. Deshalb lass ich die mal ganz weg.
Jedenfalls sollte man vorbereitet sein, wenn man sich den Film ansieht. Er ist teilweise verstörend, teilweise kommt man sich selbst vor, wie in einem Spiel. Man hat keinen Schimmer, was als nächstes passieren wird, aber man möchte es unbedingt wissen. Als Zuschauer gibt man es ab einem gewissen Zeitpunkt auf, nachzudenken, ob die Protagonisten gerade im Spiel oder der Realität sind. Das macht den Film unglaublich spannend. Trotzdem wird der Film vielen Menschen nicht gefallen, kann ich mir vorstellen. Alles ist recht überzogen, wie in einer Persiflage, auf der anderen Seite gehts auch ab und an ziemlich eklig zur Sache. Eben nicht jedermans Sache.
Ich für meinen Teil find David Cronenbergs "eXistenZ" richtig gut, auch wenn ich das Ende schon ziemlich bald geahnt habe.
8/10

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