Auch wenn die ganze Cronenberg-Fangemeinde jetzt gleich kollektiv aufheulen wird, muß ich hier doch sagen, dass ich schon lange keinen solchen bescheuerten, stinkendlangweiligen Müll gesehen habe wie „eXistenZ“. So affektiert und letztendlich sinnlos die Schreibweise des Titels ist, so ist auch der ganze Rest des Filmes.
Die Handlung ist nach den ersten zehn Minuten absolut vorhersehbar und zieht sich beinahe endlos bis zum letztendlich wenig überraschenden Ende hin. Dazwischen wird versucht den Zuschauer mit einigen lächerlichen, widerlichen und eigentlich sinnlosen Ekeleffekten bei der Stange zu halten. Keine Ahnung wozu die Gameports dieses geradezu groteske biologische Innere haben müssen, ausgerechnet mit dieser Nabelschnur an den Bioports der Leute angeschlossen werden müssen oder was eigentlich diese doofe, Zähne verschiessende Knochenpistole soll.
Aber das ist auch irgendwie egal, weil hier einfach alles den Eindruck eines hohlen, aufgeblasenen Machwerkes erweckt.
Schauspielerisch passen sich die beiden Hauptdarsteller in ihrer Farb-, Charakter- und Planlosigkeit dem Film übrigens ebenfalls bestens an. Sie wirken wirklich wie schlecht programmierte Figuren in einem missratenen Videospiel.
Auch wenn der Film im Vergleich zu den meisten anderen von Cronenberg einer gewissen Linie mit planlosen Handlungen und/oder eigenartigen Effekten treu bleibt, gibt es hier allerdings darüberhinaus recht wenig sehenswertes in diesem total mißglückten Streifen.