Der Armeeoffizier Nick Preston beleidigt die Präsidentin und wird sofort abgesägt, indem er nach Kalifornien versetzt wird. Dort landet er in einer Deponie für unbrauchbare Soldaten und Offiziere. Plötzlich trennt ein heftiges Erdbeben Kalifornien vom Rest des Festlands ab. Preston baut nach dem Erdbeben den Stützpunkt wieder auf. Der Frieden wird jedoch gestört, denn es haben auch einige brutale Häftlinge eines Hochsicherheitsgefängnis überlebt. Preston sagt den üblen Gaunern den Kampf an.
Ich hätte eigentlich schon stutzig werden müssen, ein Dolph Lundgren Film von dem ich mein Lebtag noch nichts gehört hatte, versteckt bei RTL II im Nachtprogramm um 3 Uhr irgendwas versendet und zudem aus einer Phase in dem der gute Dolph massig Blindgänger produziert hat, das kann nichts gutes bedeuten.
Und tatsächlich erweist sich die Endzeitstory als Schlaftablette erster Kajüte. The last Warrior wirkt in jeder Hinsicht als billig. Das fängt bei den Darstellern an, von denen außer Lundgren niemand wohl irgendjemand bekannt sein dürften. Das Schauspiel wirkt dann auch eher gebremst bis völlig überzogen (den Tracy Charakter hätte ich wegen chronischer Nervigkeit am liebsten durch den Bildschirm erwürgt, aber die anderen sind kaum besser).
Zudem fehlt hier völlig das, was man von einem Film dieser Marke erwartet, keine Endzeitstimmung a la Mad Max, sondern nur billig in einer Wüste hingerotzte Dialoge der untertesten Kategorie und hart am Rande der Erträglichkeit. Es passiert absolut nüscht, nur zum Ende hin, als die Knastkolonie ein wenig aufgemischt wird, darf Dolph mal den Harten geben, falls man bis dahin nicht längst in Morpheus Arme gesunken ist. Ein paar lächerliche Schüßchen und minimale Martial Arts Aktionen, mehr gibts nicht, da hätte ich statt Lungren auch genauso gut Rick Moranis die Hauptrolle geben können.
Die Story reißt es dann auch nicht mehr aus, durch Megabeben wird mit einfachen Trickbildern sowas wie der Weltuntergang suggeriert. Kalifornien ist eine Insel geworden, auf der ein Häuflein Überlebender um selbiges, das Überleben, kämpft. Da könnte man was draus machen zumal Regisseur Sheldon Lettich ja genug Action Background mit seinen vielen Van Damme Streifen haben sollte, um da einen spannenden Plot draus zu stricken, aber nö, lieber einen Haufen uninteressanter Klischeefiguren sinnfreies Zeug daherlabern.
Lediglich mit dem Schwedenbonus entgeht der Streifen der Tiefstnote, diesen Murks braucht kein Mensch, selbst für eingefleischtes Lundgren Fans nichts brauchbares, so macht die globale Apokalypse echt keinen Spaß.
1,5/10