Review

Archäologe McColl und sein Partner Skeeters entdecken bei Ausgrabungen in Libyen einen antiken Schlangenstab und das Steinbild eines Basilisken - ein gefräßiges, mythenumwobenes Monster. Im Museum in Colorado erwacht der Basilisk und richtet ein Blutbad an…

Wie gehabt rollt wöchentlich ein Tierrhorrorbeitrag des SciFi Channels vom Band. Das heutige Objekt des Terrors ist der Basilisk, der sowohl Schlangengift versprühen, als auch Lebewesen durch seinen Blick in Stein verwandeln kann, biologisch gesehen dann wohl sowas wie ein Bastard aus einer Speikobra und der Medusa. Gefunden wird der Riesenregenwurm 112 n.C. im Vorpspann in Libyen und in der Jetztzeit von irgendwelchen College Archäologen ausgebuddelt, die munter alle Warnungen der Einheimischen in den Wind schießen und somit mal wieder ein Monster on the loose ist.
Die Halbzeit ist munter von "Das Relikt" geräubert worden, allerdings doch eine Liga tiefer. Dem Vieh an sich sieht man zwar deutlich seine Herkunft aus dem Computer an, allerdings ist die häufig verwendete CGI mittelprächtig, was für einen dieser typischen DTV Schnellschüsse aber beinhae fast wieder so etwas wie ein Kompliment ist. Viele Dollarbäume mußten zwar für Basilisk sicher nicht abgeholzt werden, aber eines muß man dem Film absolut lassen, nämlich das er nicht langweilig wird. Das Schlangenvieh darf ordentlich Rabatz machen und die Handlung wird flott vorangetrieben.
Schwachpunkte sind mal wieder die aus dem Discounter besorgten Darsteller, die sich zwar bemühen, aber leider auch den beabsichtigten Humor oft flach wie ein Küchenbrett wirken lassen. Auch die Logik hapert mächtig, mal versteinert der Blick des Megawurms, dann wieder überhaupt nicht mehr, watt denn nu? Das Tierchen selber killt sehr jugendfreundlich, Tötungen werden nur meist angedeutet, doch von der Kamera sensibelst verschwiegen, wenns ans Eingemachte geht, FSK 16 ist dennoch ganz ok.
Auch wenn der Basilisk kein Highlightprodukt ist, unterhält er doch besser als die meisten der SF Channel Fließbandprodukte aus der Kryptozoologie.
5/10 

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