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2013: Die Tochter des Präsidenten kann nicht zusehen, wie ihr Vater die Welt kaputt macht und flüchtet mit einer Geheimwaffe in die verbotene Szene, wo Verbrecher und Ausgestossenen ausserhalb der Zivilisation und mit eigenen Regeln leben. Natürlich will der Präsident diese Waffe wieder haben. Also holt man sich Snake Plissken der (angeblich) mit einem Virus infiziert wird und nun weniger als zehn Stunden Zeit hat, die Waffe zu finden. Er wird alleine in die Aussenwelt geschickt und ist nun auf sich alleine gestellt.

15 Jahre später, the Snake is back. Der eigentlich einzige Unterschied zu die Klapperschlange ist das man den Ort des Geschehens von New York nach LA verlagert hat. Die Stadt der Engel ist durch eine Naturkatastrophe zur Insel geworden und der Obrigkeit fiel erneut nichts besseres ein, daraus wieder ein Hochsicherheitsknast zu basteln, in dem die schweren Verbrecher nach ihren eigenen Regeln leben bzw. überleben. Das ging schon im Vorgänger schief, aber Amis sind ja gelegentlich lernresistent.
Diesmal ist die Tochter des Präsidenten abgängig, die sich zusammen mit einer unheimlich wichtigen Black Box in LA befindet und so muß Snake Plissken wieder reaktiviert werden, bzw. Kurt Russell muß wieder Augenklappe und Perücke aufsetzen. Die bekannte Spritze aus Teil eins ist auch wieder mit dabei, innerhalb von 8 Stunden muß die Mission durch sein, ansonsten wird Snake von einem tödlichen Virus gekillt. In LA treibt sich dann auch wieder allerhand kriminelles Gewusel rum, dem Plissken ausweichen muß, um es kurz zu machen, Escape from LA ist fast ein Remake der Klapperschlange.
Es ist aber trotzdem schade, das Carpenter aus seiner eigenen grandiosen Vorlage, relativ wenig macht. Langweilig ist der Film sicher nicht, aber nach der Klapperschlange hab ich schon ein wenig mehr erwartet, zumal die Figur Plissken eine echt coole Sau ist und Potential ohne Ende hätte.
6/10

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