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"Indiana Jones und der letzte Kreuzzug" erzählt in seinem Prolog ein Kindheitserlebnis aus dem Jahr 1912 der Hauptfigur. So erfährt man nun endlich, warum Indy Schlangen verabscheut und wie er zu seiner Peitsche und seinem Hut kam. Schon dieser Einstieg ist hervorragend gelungen. Dann folgt eine Überblendung ins Jahr 1938. Die Story um die Jagd nach dem heiligen Gral wurde sehr temporeich und humorvoll umgesetzt. Zwar geht es an einigen Stellen auch spannend zu, jedoch bestimmt der Wortwitz den Film. Und diesen gibt es hier haufenweise.

Zu verdanken haben wir dies dem Gespann Harrison Ford und Sean Connery. Letzterer war als Vater von Indy ein absoluter Glücksgriff. Connery spielt seine Rolle einfach brilliant und man merkt ihm seine Freude an der Arbeit förmlich an. Im Nachhinein ist es beinahe zu bedauern, dass Connery nicht schon vorher als Indys Vater auftreten durfte. Die Spezialeffekte überzeugen ebenfalls, vor allem am Ende wird noch einmal tief in die Trickkiste gegriffen. Natürlich fehlen diverse gut umgesetzte Actionszenen auch nicht.

Teil 3 der Indiana Jones Reihe ist für jeden Filmfan Pflichtprogramm. Ein kurzweiliger Abend, mit jeder Menge Action, Wortwitz, einer unterhaltsamen Story und fantastischen Schauspielern ist garantiert. Mir gefiel der Film sogar etwas besser als das Original!
10 Punkte

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