Review

Der dritte und mit Abstand teuerste Film der Indiana Jones Trilogie. Im Jahr 2007 soll endlich der heißbegehrte vierte Teil der Reihe herauskommen, ich bin mal gespannt ob das endlich mal was wird. Hauptproduzent George Lucas schrieb wieder im Alleingang das Drehbuch und Regisseur Steven Spielberg liefert hier seinen letzten richtig brillanten Film ab. " Der letzte Kreuzzug " erziehlte die höchsten Einspielergebnisse und die Meisten halten ihn für den besten Teil der Reihe, doch mein Favorit bleibt immer noch " The Temple of Doom ".
Story:
Prof. Henry Jones ( Sean Connery ), Vater von Indy ( Harrison Ford ) wurde von den Nazis verschleppt. Angeblich soll er entscheidende Hinweise zum heiligen Gral gefunden haben, welcher ewiges Leben verheißt. Natürlich wollen die Nazis den Gral in ihre Finger kriegen. Also begibt sich Indy auf die Suche nach seinem Vater und geht nebenbei den letzten Wegweiser des heiligen Grals nach. Dabei erlebt er jede Menge Abenteuer und die Nazis eröffnen eine Hetzjagd auf ihn.

Eindeutig der Teil mit dem besten und witzigsten Drehbuch. Obwohl die Story eine einzige Schnitzeljagd ist und Indy von Actionszene zu Actionszene jagt, gibt es doch einige überraschende Wendungen und spannende Szenen. Einziges Manko ist, dass wir Deutsche mal wieder derartig an den Pranger gestellt werden, der typische Bösewicht, mal wieder die Nazis.
Trotzdem spielt hier der Humor die erste Geige, wofür vor allem Indy´s Vater sorgt. Die Beiden sind einfach ein tolles Gespann.
Der ganze Film ist ein einziges Spektakel mit herausragender Action. Prügeleien, Schießereien und vor allem Verfolgungsjagden werden geboten und zwar viele Verschiedene, ob mit dem Boot, auf Pferden, Motorrädern oder Panzern. Dabei geht allerlei zu Bruch und man merkt schon, dass hier wesentlich mehr Budget floss, als in den beiden Vorgängern. Nur muss man hier bei der Gewalt einige Abstriche machen, denn man wollte den Film auch unbedingt dem jüngeren Publikum zugänglich machen, daher darf Indy hier nicht so brutal zulangen, doch dies fällt überhaupt nicht auf, das das ganze Drum Herum so protzig und spektakelhaft ist, dass dieser Punkt den Zuschauer gar nicht mehr interessiert. Auch das Finale erinnert an den Beginn von Indiana Jones und bietet für die damalige Zeit geniale Effekte. Die knapp zwei Stunden vergehen wie im Fluge, da der Film fast die Rasanz des Vorgängers mitgehen kann.
Indy wird hier von Kulisse zu Kulisse gehetzt, Eine schicker als die Nächste und vor allem die Allgemein altmodische Inszenierung und Ausstattung macht das Ganze so herrlich.
Dazu wieder den brillanten Score von John Williams
Harrison Ford in seiner Paraderolle und zusammen mit Sean Connery, die beiden ergeben ein köstliches Duo und sorgen für jede Menge Humor und Charme.
Auch wieder zu sehen John Rhys-Davies als Salla und Denholm Elliot als Marcus Brody.
Alison Doody ist etwas blass, aber Julian Glover ist richtig schön fies.

Fazit:
Genialer Abschluss der Trilogie, mehr Spektakel geht nicht. Tolle und spannende Story mit den typischen Schurken, abwechslungsreiche Kulissen, brillanter Score und eine Menge Action und Witz, das Popcornkino schlechthin. Unheimlich rasant, lustig und mit perfekt agierenden Darstellern.
Die Indiana Jones Trilogie sollte jeder im Regal stehen haben und ich hoffe, dass das mit Teil vier endlich mal was wird.

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