Review

Father & Son

Im (bis dato und für viele noch immer) Abschluss der Indiana Jones-Reihe bekommt es der pfiffige Archäologe, Arschtreter, Abenteurer wieder mit machtgierigen, schmierigen Nazis zu tun, die seinen Vater gekidnappt haben und mit dessen Aufzeichnungen den heiligen Gral finden wollen... Für viele ist "The Last Crusade" Indy in Topform und der beste Teil der Reihe. Für mich ist er nur knapp auf Platz 3 und dennoch ein nahezu perfekter Film. Die komplette Trilogie ist unsterblich und kaum angreifbar. Doch was zeichnet Indys drittes Abenteuer aus, was bleibt besonders in Erinnerung und warum spürt man nahezu keine Abnutzungserscheinungen?

Die vorrangige Antwort auf diese Frage(n) ist: die Vater-Sohn-Verbindung! Der Soundtrack pusht wie eh und je, Venedig ist immer eine Reise wert, der Prolog mit River Phoenix als kleinem Indy ist zum Zungeschnalzen und Harrison Ford ownte diesen Charakter zu diesem Zeitpunkt einfach legendär, sexy, unbeschreiblich. Doch das Herz der schwungvollen, globusumfassenden Geschichte liegt im Verhältnis zwischen Indiana und seinem sturen Vater. Blicke sagen mehr als Worte. Sean Connery ist in Höchstform und die perfekte Respektperson für seinen kleinen Junior. Von Konflikten bis zu Komplexen - gefühlstechnisch kamen wir Indy nie näher. Sie foppen sich, sie kloppen sich, sie toppen sich. Es gibt alte Bekannte, halsbrecherische Stuntarbeit und makellose Natublondinen - Jippih!

Fazit: der einzig würdige Abschluss der Indiana Jones-Reihe vervollständigt die vielleicht beste Actionfilm-Trilogie aller Zeiten - doppelt Jones, doppelt Spaß, doppelt Herz!

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