Review

Anscheinend ist das der neue Trend, von der FSK, trotz „K.J.“-Siegel, den Film zu kürzen. Schon zuletzt bei John Rambo, war dieses Phänomen zu beobachten. Hier fehlt halt, die Schaufelszene. Aber es soll nicht an dieser einen Szenen liegen, das der Film nur mittelmäßiges Popcornkino wieder spiegelt.

Typische Korruptionsstory, mit neuen und guten Ideen, die aber schlecht umgesetzt wurde. So wurde der Film super aufgebaut, bis hin zum Schluss als alles aufgedeckt wird und man doch überrascht ist über das Ende. Einziger Schwachpunkt in dieser Geschichte, ist die Umsetzung, denn Regisseur David Ayer, führt uns von einen Ereignis zum nächsten, ohne Spannung auf zubauen oder das sich klar ein Höhepunkt heraus kristallisiert. Das ist Schade, denn mit etwas mehr Spannung, hätte man hier einen guten Polizistenthriller hin bekommen, denn der Rest vom Film geht in Ordnung (Härtegrad, Brutalität, und Action) Aber so wird die Story gradlinig erzählt ohne Höhepunkte. Schade um die gute Story.

Die Besetzung, ist erstklassig. Mit Keanu Reeves, Forest Whitaker und Hugh Laurie („Dr. House“), stehen hier drei hochkarätige Hollywoodstars vor der Kamera. Wobei Hugh Laurie, hier derjenige ist, mit der konstantesten Leistung, obwohl er nur eine kleine Nebenrolle hat. Die beiden anderen Stars überzeugen zwar auch, aber zeigen immer wieder schwächen.

Fazit: Für einmalige Unterhaltung ist der Film geeignet, für mehr aber nicht. Hätte eindeutig mehr erwartet.

Details
Ähnliche Filme