The Cook
Die weiblichen Mitglieder einer Studentenvereinigung freuen sich, ein ruhiges langes Wochenende in ihrem Wohnheim zu verbringen. Alle Hausangestellten haben frei, aber zum Glück gibt es ja den ungarischen Koch, der sich aushilfsweise um die Handvoll hübscher Mädchen kümmert und ihnen die Mahlzeiten zubereiten soll. Als allerdings ein Mädchen nach dem anderen verschwindet, werden die Studentinnen misstrauisch - Hat etwa der Koch mit deren Verschwinden zu tun? Aber noch kennen sie nicht die ganze schreckliche Wahrheit über THE COOK.
Regisseur „Gregg Simon“ sein Filmdebüt dessen Script aus den Federn des Herrn „ Nicholas Bonomo“ stammt scheint auf dem ersten Blick schlimmer als er tatsächlich ist. Denn ist der Titel etwas flach, hat man es hier mit einem unterhaltsamen Teeny Slasher zu tun, der sich nicht vor anderen seiner Art verstecken brauch. So kann man an dieser Stelle schon mal verkünden, dass für ein Filmdebüt und einem mageren Budget von $210.000 alles richtig gemacht wurde, um den Zuschauer zu unterhalten.
Die Story bedient typisch für eine Tenny US Produktion die klassischen Klischees des Stereotypen. Der schüchterne Streber, der sich zum Sex Hengst entpuppt, die im Glauben gefangene Lesbe, die immer geile Sex Bombe und das blonde Dummchen darf auch nicht fehlen. So sind Sex, Drogen und Party das große Thema. Wenn da nur nicht der neue ungarische Koch wäre … Wie es ausgeht, kann sich jeder denken. Der freundliche Koch hat keine Probleme mehr mit dem Fleisch Lieferanten und so landet ein sexy Girl nach dem anderen im Fleischwolf.
Umsetzung: Gröhhl… darauf hat man doch gewartet, dass eine ernsthafte Mixtur aus „American Pie“ und „Kult Slasher“ kombiniert wird. Und es hat Story technisch funktioniert! Was als Horror Komödie vermarktet wird, bestätigt sich zum Glück nicht, denn der Komödien Anteil ist kaum wahrnehmbar, was dem Film auch deutlich gut tut. Große Effekte, Niveau und Anspruch darf man natürlich nicht erwarten, aber das benötigt man auch gar nicht. So reicht es für die Umsetzung aus, das man sexy Mädels bestaunen darf, hier, und da sogar auf Titten Show nicht verzichten muss, über so manch ein Dialog einfach nur Schmunzeln kann und sogar noch mit ein paar Gore Effekte verwöhnt wird. Was will man mehr. So ist die kreative wie technische Umsetzung völlig ausreichend gut umgesetzt worden.
Schauspielerisch kann man eigentlich auch nicht meckern. „Mark Hengst“ als psychopathischer Koch hat die amüsante Rolle mit Leichtigkeit gespielt. Wer bei Terminator war, darf auch mal Koch spielen. Die netten Damen standen auch schon vor der Cam, sodass hier ebenfalls Erfahrung am Set vorhanden war. Sollte ich mich optisch für eine entscheiden müssen, würde ich mich wohl für „Nina Fehren“ in der Rolle von „Brooke“ entscheiden. Der Cast hat also auch gepasst.
Persönlich fand ich „The Cook“ für zwischendurch unterhaltsam. Leichte Kost, die man sich ohne Bedenken anschauen kann. Wer Filme im Stil wie American Pie und Co. mag, nur etwas blutiger der kommt hier auf seine Kosten. So kann ich den Teeny Slasher auch empfehlen.
Fazit:
Teeny Slasher ohne viel Schnörkel. Das, worauf es ankommt, ist vorhanden. Der American Pie im Slasher Kostüm gestaltet Film, schafft es zu unterhalten und für etwas Fun zu sorgen. Nichts Großes aber spaßig.