Vier junge Amerikaner auf Urlaub entdecken eine alte Maya-Pyramide. Es kommt zum Eklat mit den feindseligen Ureinwohnern, die die arglosen Besucher auf der Ruine festsetzen. Zu spät entdecken die Belagerten, dass die verwitterte Stätte von einer lebensgefährlichen Schlingpflanze überwuchert ist, die sich unter die Haut frisst…
Ein schablonenhafter, auf einige flüchtige Schockmomente hinarbeitender Horrorfilm, der nicht genug Fantasie aufbringen kann, um sich einen abgelegenen Winkel auf der Welt auszumalen, an dem so eigene Gesetzmäßigkeiten herrschen, dass die Urlauber und mit ihnen die Zuschauer wirklich nachhaltig in ihren Grundfesten erschüttert würden. Stattdessen beschäftigt der Film sich ausführlich mit den verschiedenen Improvisationsversuchen der Gruppe und ihrer psychologischen Dynamik, als gelte es, dem Publikum konkrete Ratschläge mit auf den Weg zu geben, was im Umgang mit Menschen fressenden Schlingpflanzen so alles zu beachten ist. Die gedankenlose Kamera deckt das Geschehen aus allen erdenklichen Blickwinkeln ab und führt zu einer austauschbaren, ungeduldig geschnittenen Bildästhetik. Die Legende vom abgeklärten Zivilisationsmenschen, der von einem schwer vorstellbaren Ausnahmephänomen aus der Fassung gebracht wird, kann sich bei soviel vordergründigem Geplänkel kaum vernehmbar machen.