Review

Anfang 1993 war Schwarzenegger auf dem Höhepunkt seiner Kariere angelangt.

Mit Terminator 2 - Tag der Abrechnung hatte Schwarzenegger nicht nur seinen erfolgreichsten Film abgeliefert in finanzieller Hinsicht auch die Kritiker gingen zu Recht beim zweiten Teil der Cyborg Saga in die Knie.
Somit schien Last Action Hero fast schon ein Selbstläufer zu sein.
Stattdessen aber wurde der Film zum ersten Flop für den bis dato praktisch nur von Erfolg zu Erfolg eilenden Schwarzenegger.

Dabei ist dies rückblickend überraschend da sich die Action - Komödie, welche teils köstlich das Action Genre auf die Schippe nimmt, besser gehalten als so manche anderer Action Klopper von Schwarzenegger.

Im Mittelpunkt steht dabei der 11 jährige Danny welcher ein großer Fan von Jack Slater ist.
Als der neue Slater Film ins Kino kommt kommt Danny dank seines Freundes Nick, welcher Vorführer in seinem Stammkino ist, in den Genuss einer Privatvorführung. 
Dabei schenkt Nick ihm eine magische Kino Karte, welche dieser einst von großen Houdini bekommen hatte.
Und tatsächlich kurz nach dem der Film beginnt wird Danny mitten in den Film hinnein gezogen.
Während Anfangs damit für diesen ein Traum in Erfüllung geht wird es schon bald äußerst gefährlich als der fiese Benedict diese in die Finger bekommt und in die Wirklichkeit flieht.
Nun muss sich Jack Slater seiner größten Herausforderung stellen....

Waren es die falsche Erwartungen vieler Fans bzw Kinogänger?
Hatte diese einen typischen Schwarzenegger Action Streifen erwartet bekamen sie stattdessen einen Film der zwar durchaus die besagte Action enthielt dennoch aber irgendwie anders war.
Denn in erster Linie nimmt der Film die gängigen Klischees ordentlich aufs Korn.
Das heißt ganz absichtlich wird hier vieles überzogen.
Sei es eine Zeichentrick Katze die sich zum Dienst meldet oder Teer welcher ohne Probleme sich abwischen lässt.
Dazu kommen teils nicht sofort ersichtliche Gastauftritte.
Schwarzenegger hat dabei sichtlich Spaß an der Sache und spielt  mit großer Freude.
Auch die anderen Darsteller lassen keine Wünsche übrig.
Dazu kommt ein pulsierender Hardrock Soundtrack der hervorragend zu der Action passt.

Somit kann man als größte Schwäche lediglich das letzte Drittel des Filmes festhalten bei dem dem Film etwas die Puste ausgeht bzw die Autoren scheinbar nicht so recht wussten wie sie die  Geschichte enden lassen sollten.
Starke 8 Punkte gibt es dennoch.

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