Last Action Hero ist einer von Schwarzeneggers persönlichsten und menschlichsten Filmen bis dato. Er nimmt sich selbst auf die Schippe und zeigt Humor und Witz.
So ist die Szene auf dem Dach bei der Maffiabeerdigung herrlich erfrischend anzusehen. Auch als Arnold zu seiner Behausung fährt, und in den Schrank schießt, bevor er ihn öffnet, zeugt von Selbstironie. "Da ist immer einer drin" ist seine Antwort auf die Frage Austin O'Brians, warum er auf den Schrank feuert.
Auch der Frauenheld Antony Quinn gibt sein Stelldichein, und er macht seine Sache gut. Zusammen mit seinem glasäugigen Killer und dem China-Diener ist dieses Trio unter Strom einfach herrlich mitanzusehen.
Das der Film ein Flop war ist sehr bedauerlich. Man erwartete Härte und Gewalt von Arnie, aber keine Selbstironie. Trotzdem ist der Film sehr zu empfehlen, und keineswegs langweilig.
Zu den Cameo's: Arnold ist ein Mensch, der mit Verlierern Mitleid hat. Dem ist es zu verdanken, dass Hungerleider wie Jean Claude van Damme oder James Belushi in seinem Film auftreten dürfen. Zum Glück werden diese abgenudelten Gestalten nur kurz zu einem Kommentar animiert. Van Damme muss jedes Jahr 200 Filme drehen, die allesamt Müll sind, um Geld auf Tasche zu haben. Und Belushi dreht nichts mehr und lebt von der Wohlfahrt.
Fazit: Last Action Hero ist einer der besten Schwarzenegger-Filme. Er bietet Humor, Action und Selbstironie, und zeigt außerdem kurz vor dem Ende des Films eine Horde abgenudelter und abgetakelter Schauspieler (u.a. Claudel Van Damme). Sehenswert.