Ein Meilenstein des Horrorfilms ? Fraglich, sicher ein Klassiker des Splatterfilm, aber nicht der Beste.
Ohne Zweifel, die Spannung ist manchmal stark, die Erwartung des unvermeidlichen Horrors geht auf die Pumpe, und die meisten der angewandten Gore-Effekte haben was für sich.
Mittlerweile weiß ich, das Budget für den Film war knapp. Trotzdem, 5 Minuten mehr Spielzeit würden dem Film mehr an Tiefe verleihen.
Kurz mal im Keller mystisches Zeug gefunden, schon wird’s im Wald lebendig. Was da aber genau aufwacht, bleibt (mir) unklar.
Rasante Kamerafahrten (eines Dämonen ?) schon zu Filmbeginn. Aber was steckt da wirklich dahinter?
Szene nachts an der Brücke: Im Dunkeln kann ich nur vermuten, dass sie weg ist, sehen tue ich es nicht, trotz "brillanter" Astro-Ultimate-Edition-DVD. Brutaler Schnitt und wir sind "daheim vor der Hütte", back again.
Klar, nachts im Wald ist’s finster, im Keller auch, In einem Film würde ich gern was sehen. Nur noch schemenhaft Gedunkeltes macht den Film nicht authentischer als er sein könnte, da greife ich doch lieber zu einem Hörspiel.
Auch die letzte (viel gerühmte) rasante Kamerafahrt, blieb enttäuschend, sie bringt keine echte Auflösung über den "Dämonen". Die Schlusssequenz somit für mich ein zu kurz gekommenes phantasieloses Armutszeugnis.
Berühmt berüchtigte mögen die Gore-Effekte sein, die Masken sind eher im Stil eines italienischen Herkulesfilm der frühen 60ths. (Sieht man einen Dracula-Film mit Bela Lugosi aus den 30ths lächelt man über den Horrorfilm in seinen Kinderschuhen, dieses Werk stammt aus den 80ths!! da war man in der Kunstfertigkeit schon bisschen weiter)
Ein Lichtblick: Die Darstellerin von Linda (Ashs Freundin): Wenn das Dämonenhafte von ihr Besitz ergreift, stark, einer der wenigen Gründe die DVD im Bestand zu halten.
3 von 10 Punkten.