Review

Eden Log gehört zu den Filmen, bei denen man ständig versuchen muss, das Verlangen zu unterdrücken die Fernbedinung zu nehmen und vorzuspulen. Dabei hat er einen Recht guten Ausgangspunkt dunkle Gänge, Monster und weder Zuschauer noch Hauptdarsteller wissen was vor sich geht. Leider bleibt das auch die nächsten 90 Minuten so.

Zur Story: Ein Mann wacht schlammverkrustet in einer Höhle auf, ohne Erinnerungen an seine Identität natürlich. Auf seinem Weg durch die Gänge gerät er in eine Art Industriekomplex, der um eine riesige Pflanze herum aufgebaut ist. Die Bewohner scheinen ehemalige Arbeiter zu sein, die durch den Kontakt zur Pflanze zu Mutanten mutiert sind.

Weitere Erläuterungen der Story würden dem potentiellen Zuschauer  nur den Spass verderben sich den Film bis zum Ende anzusehen, denn erst in den letzten 5 Minuten bekommt man eine Art Erklärung für das, was in den letzten 90min passiert ist. Und dies ist auch schon das Hauptproblem des Films, neben dem nicht vorhandenen Budget. Irgendwann (bei mir nach ca. 40min) hat man einfach keinen Bock mehr dem Typen zuzusehen, wie er immernoch durch die selbe Kulisse kriecht, ohne das wirklich was passiert, oder das endlich mal erklärt wird warum er das tut.
Gut an dem Film sind einige schöne Bilder, der schwarzweiss Look des Films und die Mutanten sehen ganz nett aus.

Clovis Cornillac aus Scorpion und Maléfique ist eigentlich ein guter Darsteller, allerdings erkennt man ihn unter der Schlammschicht nicht mal bei Nahaufnahmen. Außerdem hat er weniger Text als Schwarzenegger in Conan.

Fazit: Letztenendes bewerte ich einen Film immer nach dem Unterhaltungswert, der in diesem Fall deutlich unter dem Durchschnitt liegt. Der Film hat eine Story, die wohl für einen 40min Kurzfilm besser geeignet gewesen wäre. Eigentlich kann man diesen Sreifen mit nur einem Wort beschreiben: Langweilig.

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