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"Paris, Texas", von Wim Wenders ist ein anspruchsvolles Road-Movie. Als Zuschauer muss man sich aber auf den sehr ruhigen Erzählsfluss einlassen, dann erhält man eine atmosphärische Geschichte, die ungemein gut gespielt ist und intensive Einblicke in die Charaktere ermöglicht. Das Ganze gerät mitunter aber auch etwas langatmig, doch dafür entschädigen zumindest in Teilen die tollen Bilder, gute Dialoge und Wenders' Gespür für skurrile Situationen. Das Geschehen wird dabei immer wieder begleitet von den genialen Gitarrenklängen Ry Cooders. - "Paris, Texas" benötigt etwas Zeit um in Fahrt zu kommen und verlangt dem Zuschauer über viel Aufmerksamkeit und bei einer Laufzeit von beinahe zweieinhalb Stunden auch eine Menge Sitzfleisch ab.

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