Review

Simpel und extrem geschwätzig kommt der Film daher. Als würde man ein Homemovie verfolgen. Die Leute reden und reden und reden ... über Natürliches, über Realistisches, über Menschliches und Normales ... und die Kamera hält drauf - oftmals minutenlang. Altmodisch verfilmt und wenig mitreißend plätschert die Geschichte dahin - eine Momentaufnahme im Leben einiger Menschen. Die Storyline an sich hat ein, zwei amüsante Ideen - ist jedoch zu kraftlos, um ein größeres Publikum zu bedienen. So bleibt wohl ein kleiner, feiner Fankreis um Rohmers Film, der scheinbar weiss, dass dieser Film ein Kleinod ist. Mir blieb er verschlossen, obwohl ich Filmen aus Frankreich immer etwas abgewinnen kann. Am Ende des Filmes hatte ich Zeit vergeudet und Belanglosigkeiten anderer Normalos betrachtet ... hmm, muss ich deswegen einen Film anschauen? Filme sollten unterhaltsam sein - dieser schafft für mich diesen Anspruch nur bedingt. Filme sollten in Erinnerung bleiben - dieser hat nicht die Chance dazu - an was sollte man sich auch hier erinnern? Vielleicht bin ich auch zu gelangweilt, um die Qualität dieses Streifens zu erkennen. Für mich war der Film weder schlecht noch gut - wenn überhaupt dann durchschnittlich in allen Belangen. Hmm, weder ist er für mich sympathisch noch unsympathisch gewesen. Nur anschauen werde ich ihn niemals wieder ... außer ich habe vergessen, um was es geht und zappe unwissentlich hinein.
Fazit:
Mögen die Fans wissen, was sie an diesem Film haben. Ich weiss es auch ... und das ist mir zu wenig.

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