Globotech will eine neue Reihe Actionfiguren auf den Markt bringen, die sich selbständig auf Kommando bewegen und sprechen können. Ein paar Tage vor Verkaufsstart bekommt Alan den kompletten Satz in die Finger, doch die Puppen entwickeln dank Militärtechnologie ein Eigenleben und so sieht sich Alan mit seiner Nachbarin Christy plötzlich im Krieg zwischen der Commando Elite und den Gorgonites.
Lebendige Puppen agieren zumeist heimlich und verstohlen, bedingt durch ihre eher geringe Größe. So lässt Joe Dante seine kleinen Kommandos zunächst auch agieren, doch in typischer Hollywood-Art mündet das in einer großen Vorgartenschlacht.
Und Stan Winston, der für die Puppen und Animatronic verantwortlich zeichnet, leistet hier nicht nur hervorragende technische, sondern auch famose kreative Arbeit, denn er tobt sich mit seinen Fahrzeugen und Figuren so richtig aus. Entsprechend top sieht das alles auch heute noch aus. Und ganz ohne CGI (zumindest hab ich nichts entdeckt).
Das ist es letztlich auch, was an Small Soldiers Spaß macht. Der Rest, wie der Nachbarschaftsstreit oder die Liebelei sind eher Nebensache. Ebenso wie die menschlichen Darsteller, die solide spielen.
Allerdings ist der Film lang und die Action der Figuren zeigt irgendwann auch leichte Ermüdungserscheinungen durch immer neue Angriffe und Aktionen. Obwohl das Ende erahnbar und das Geschehen zwar unterhaltsam, aber nicht richtig mitreißend ist, kommt ab und an doch etwas Spannung auf.
Unterhaltsame, aber etwas zu lange Puppen-Action. Fein getrickst.