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Regionalliga-Basketballteam „Tropics“ hat die Chance in die NBA aufzusteigen, wenn sie die Saison mindestens als Vierter abschließen. Ein harter Kampf beginnt…

Will Ferrell-Komödien, die mag man entweder oder man mag sie nicht. Man erinnere sich an „Superstar“, „Die Eisprinzen“ oder „Ricky Bobby“… - oh ja, die war’n allesamt schon ziemlich doof.
Aber witzig. So auch „Semi-Pro“. Hier verkörpert Ferrell den minderbegabten Basketballspieler und – teamchef Jackie Moon, der mit dem Song „Love Me Sexy“ eine Disco-Hymne kreiert hat. Bevor ich’s vergesse: „Semi-Pro“ ist eine in den 70ern angesiedelte Retro-Komödie, ergo: Plateauschuhe, Adidasjacken, Luden-Pelzmäntel, Glitzerkugeln… - das volle Programm eben.
Mit von der Partie sind auch Woody Harrelson als Ed Monix – ein ehemaliger Profispieler, der sein NBA-Finale auf der Bank fristen musste und nun den „Tropics“ zu neuen Höhenflügen verhelfen soll – und André Benjamin aka. André 3000 („I’m Sorry, Ms. Jackson…“ – ihr erinnert euch?) alias Clarence „Downtown“ Withers – ein aufgewecktes Wunderkind mit Afro und Haarpinsel.
Besetzung also klasse. Outfits, Kostüme, Requisiten auch 1a. Nur die Gags wollen einfach nicht so richtig zünden. Sind zwar schon ein paar Lacher dabei, doch selbst die lassen einen nicht vom Sofa kippen.
Am Ende wird’s dann noch ziemlich Banane: Goalgetter Clarence verlässt das Team und die NBA-Bosse beschließen, dass doch nur die besten drei Teams aufsteigen dürfen, was die „Tropics“ allerdings nicht davon abhält, ihren vierten Platz zu feiern – sei’s drum.

Fazit:
Ziemlich bescheuert, aber Humor auf Sparflamme. Ich rate eher zu „Happy Gilmore“, „Voll auf die Nüsse“ oder „Teen Wolf“.

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