Review

Ein grottenblöder Möchtegernsuperheldenfilm, der in Storykonzeption und Ausführung in etwa die Qualität eines unoriginellen Pilotfilms für eine billige Superheldenserie erreicht.
Mit Shaquille O'Neal hat man zwar einen Hünen für die Titelrolle bei der Hand, nur kann der eben besser Basketball spielen als agieren, auch wenn er in einer Art ironischem Bruch ersteres in diesem Film auch nicht kann.

Nach einem halbwegs brauchbaren Beginn verlagert sich der Restfilm dann in irgendein Schwarzen-Ghetto, wo Shaq mittels Stahlanzug und nicht-tötender Waffen seinen alten, geldgierigen Army-Kumpel zur Strecke bringen will. Ihm zur Seite steht ein Army-Mägdelein im Rollstuhl (hatten wir das nicht schon?) und ein älterer Herr und gemeinsam mischen sie die fiesen Waffenhändler auf.

Das wird wie in einem IKEA-Bausatz für maue Filme komplett mit allem geliefert, was den Streifen vergessenswert macht: Bullen, die natürlich lieber "Steel" verfolgen als die Verbrecher; Großmutters Traum vom eigenen Restaurant; Wiedererwecken der Lebensgeister einer Rollstuhlfahrerin, lobenswerten Ansprachen unseres Helden und einem dollen Hallenbrand am Ende, bei dem sich (na klar) der Bösewicht versehentlich selbst einäschert.
Wer das toll findet, muß Shaq schon anbeten oder auf D-Klasse-Serien wie "Mantis", "Street Hawk" oder "Knight Rider" stehen. Oder unter neun Jahre sein. (2/10)

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