Review

„Spuren von Blut“ist so ein typischer französischer Thriller bei dem Vergleiche zu „Schweigen der Lämmer“nicht ausbleiben.

Die Polizisten Gomez und Fabian untersuchen das Verschwinden einer jungen Frau.In einem Waldstück finden sie stattdessen die Überreste zweier Leichen.Schnell wird klar,dass es sich um einen Serienkiller handelt,denn es werden weitere zerstückelte Leichen gefunden.

Typisch französisch sind die Atmosphäre und das teilweise langatmige Tempo des Streifens.
Die Härte der Morde ergibt sich nicht aus der Tat selbst,-es wurde keiner in Szene gesetzt-sondern durch akribische Untersuchungen der Opfer.
Eine graue und trostlose Stimmung liegt über dem kompletten Streifen,der sich zwischen den Zeilen sehr auf zerrüttete Familienverhältnisse konzentriert.Die Opfer sind fernab ihrer Familie,die der Polizisten haben beide einen Knacks weg.
Leider steht die oft allzu oberflächliche Darstellung dieser Familienverhältnisse zu sehr im Vordergrund und lenkt von der Suche nach dem Serienkiller ab,wodurch viel Spannung und Tempo verloren geht.Die Aussage kommt zwar an,ist aber zu distanziert dargestellt worden um Emotionen hervorzurufen.
Insgesamt ergibt sich ein durchschnittlich unterhaltsamer Film,der am Ende einige Fragen offen lässt.Der Epilog passt dann leider so rein gar nicht mehr zur vorangegangenen Stimmung und macht einiges kaputt.
Wahrscheinlich muß man diese typische französische Machart mögen,um diesen Film richtig toll zu finden,von daher für mich nur
4 von 10 Punkten

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