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Irland, 1905. Schausteller Angus Shaw und seine Frau Lily tingeln mit einer Monstrositäten-Show durchs Land. Eines Tages treffen sie den verschrobenen Captain Woolrich. Der alte Seebär ist wegen der falschen Exponate enttäuscht und verrät Angus eine besondere Attraktion: Im Keller versteckt er eine echte, lebendige Meerjungfrau. Angus stiehlt die attraktive Nixe und schifft sich mit ihr für eine Überfahrt nach New York ein. Doch die Passage wird zur blutigen Horrorshow.

Bisher ist das Subsubsubgenre der Filme über Meerjungfrauen nicht gerade von Qualität übersäht. Der Todesengel aus der Tiefe fischt dabei in ähnlich langweiligen Gewässern, wie das thematisch vergleichbare Shyamalan Schlafmittel "Mädchen aus dem Wasser". Die ersten 70 Minuten passiert genau genommen eigentlich so gut wie gar nichts, das Setup mit der entführten Fischfrau und der Überfahrt nach Amerika zwecks Reibachmachung wird ausführlich geschildert, aber das wars auch schon. Optisch sieht der Film zwar gut aus, aber inhaltlich herrscht völlige Flaute.
Dazu gibts einige überflüssige Dialoge und halbherzige Subplots, wie den Ex-Lover der den weiblichen Teil volllabert, die nicht wirklich zielführend sind. Irgendwann verschwindet der erste Matrose und als dann weitere Todesfälle auftreten ist der Film einigermaßen genießbar. Erwartungsgemäß für einen Fernsehfilm gibts lediglich ein paar Tropfen Blut zu sehen, bis es für mich zum Finale hin überraschend ruppig wird. Sowohl Tempo, als auch Härte und Bodycount steigen exponential unverhältnismäßig an und alle Zuschauer die noch wach sind bekommen immerhin einen spannenden Showdown noch präsentiert.
Unser Arielle Verschnitt mutiert erst vom Flossenwesen zum Menschen und anschließend zum zweibeinigen Seemonster, das Mann für Mann die verbliebene Schiffsbesatzung zu Fischfutter verarbeitet. Die Darsteller sind soweit dabei ganz brauchbar, auch die selbstgeäkelten Effekte sind nicht übel, aber es verwundert nicht das der angekündigte zweite Teil nie realisiert wurde. Für schlappe zwanzig Minuten Unterhaltung gibts daher nur 3/10

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