Mack, Dex, Rose, Ronny und Will: Fünf mutige Teenager, die alles geben, um den gefährlichsten Auftrag ihres Lebens zu meistern: die Krone der Götter samt ihrer magischen Steine vor dem Zugriff böser Mächte zu sichern. Doch auf dem Weg der Power Rangers lauern gefährliche Abenteuer.
Seit 1993 beehren uns die Power Rangers in wechselnden Formationen bereits im TV. Die Budgets waren stets schmal gestrickt, die Darsteller in der Regel frisch aus dem Arbeitsamt und die Stories eigentlich selbst fürs Kinderfernsehen zu albern, aber irgendwie hat die Serie was entspannendes. Zumindest kann man sie ohne Gehrirnaktivitäten selbst zu fortgeschrittener Stunde problemlos goutieren.
In der aktuellen Staffel trifft es mal wieder eine Fünferbande an Jugendlichen. Anführer ist ein reicher Jungspund, dessen Daddy so etwas ähnliches wie ein verkappter Indiana Jones ist. Ebenfalls ist wie immer Multi Kulti angesagt, zwei Mädels sind dabei ebenso wie ein Schwarzer und ein Asiate, jeweils mit eigenen Fachgebieten. So können die Fähigkeiten eines Stuntman, einer Rennfahrerin, einer Computerspezialistin (erstaunlicherweise übernimmt die Rolle nicht der prädestinierte Asiate) und eines Meisterdiebs gebündelt werden, um so den Bösen Mores zu lehren.
Die Action ist wie immer recht kindgerecht ausgefallen, die Schurken tragen affige Verkleidungen. Hier sind es zu Beginn zwei Brüder, einer aus Lava, der andere aus Eis nebst deren obligatorischen No Name Kanonenfutterschergen. Die Geschichten sind leicht verträglich, ein vorwitziger Butler sorgt noch für ein wenig Humor, wie sagen es die Helden hier "die Zeit ist reif für Overdrive"
6/10