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Sorry, den Film ertrug ich nicht mehr; nach ca. 15 Minuten mußte ich ihn abwürgen und zurückgeben. Noch NIE habe ich so furchtbar PEINLICHE Schauspieler gesehen; solch misslungenes Angebertum (die schlechten Stunts); so konfuse Handlung (obwohl noch gar keine stattfand, war alles schon total verwirrend: Orte, Personen, Montage...); eine so verkorkste Einleitung (beliebige Bilder, die NICHTS mit dem Text zu haben); noch nie so billige, schreckliche Tricks – das mag ja angehen, wenn sich der Film nicht ernst nähme; aber immer tut er so, als sei er total toll (die öden Billig-FX, die schlechten Zombie-Masken), total cool (das Blutgespritze, die KILL BILL-Zitate, das Geschau, die Kapuzen im Gesicht – alles unfreiwillig komisch, aber leider nicht lustig und masslos ausgewalzt), total sexy (die nervöse - weil sie nicht spielen kann - Pausbacken-Tussi), während stattdessen jeder dieser Versuche misslingt.
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Sexy wie die Hölle ist dieser melodramatische und vergleichsweise blutarme Auswurf der grassierenden japanischen Splatterwelle nicht unbedingt, aber süß sind die Zombies filetierenden Nipponmädels mit ihren niedlichen Outfits allemal. Es ist eben ein typisches DTV-Produkt aus der geheimnisvollen asiatischen Industrienation, hauptsächlich mit Videokamera in stillgelegten Industrieanlagen und im Wald gedreht und mit äußerst amateurhaften Computereffekten aufgemotzt. Letztere kommen in großer Häufigkeit vor und erinnern nicht von ungefähr an ein Computerspiel, denn auf einem solchen basiert der Film nämlich. Auch die obligatorische Nähe zu den Mangas und Animes ist wieder mal gegeben, denn die kämpfenden Beauties haben selbstverständlich allesamt übermenschliche Kräfte. Trash mit knuddeligen Gören also. Sehr japanisch und darum auf seine Weise sehr gut.
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So, die Asiaten scheinen wohl die Zombie-Welle über sich ergehen lassen zu müssen. Und so bleibt es zwangsläufig nicht aus, dass nicht alles Gold ist was glänzt. Wobei ich dann auch schon beim Thema bin. Hier ist nämlich schon die zweite Gurke in folge, die ich über mich ergehen lassen musste. So, soll ich mit meinen Kritikpunkten anfangen? Nein, ich probiere es einmal anders herum. Das Beste was dieser Streifen zu bieten hatte, war das Cover. Noch Fragen. Gut. Für „Hardcore-Trasher“ vielleicht noch ein Blick wert. Alle anderen werden einfach nur kopfschüttelnder Weise das Weite suchen oder vor Wut die Fernbedienung in die Röhre feuern. 01/10 Kills