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Dämlicher, propagandistischer Müll, der wirklich nur von phantasielosen Ex-DDR-Lehrerinnen goutiert werden kann. Selbst die so angespriesene Domröse wirkt sperrig. Kein Vergleich zur Gründgens-Verfilmung von 1939 mit dem Titel "Der Schritt vom Wege", wo alles besser gemacht und einer der besten Filme der 30er abgeliefert wurde.
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Weil Theodor Fontanes Romanvorlage schon unspektakulär und langatmig ist, kann bei jeder Verfilmung auch nur ein zähes Kostümdrama bei herauskommen. Dieser DEFA-Produktion muss man immerhin zugestehen, dass sie üppig ausgestattet ist und ihre Geschichte in hübsch anzusehenden Bildern erzählt. Da der Film aber nun einmal aus der DDR stammt, lässt sich herrlich darüber spekulieren, ob da nicht wieder versteckte Pfeile gegen den Kapitalismus und den (wilhelminischen, altdeutschen) Imperialismus abgefeuert werden. Und wieso wurden für die Rolle der Effi Briest eigentlich seit jeher nur viel zu alte Darstellerinnen gecastet? Müssen das alles solche Puten sein? Mein Schlusswort: nicht wirklich gut, aber womöglich von allen Effi-Briest-Filmumsetzungen noch die Beste und die, die dem Buch am nächsten kommt.