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Die Handlung: "Es gibt nicht nur die Welt, wie wir sie sehen und wahrnehmen: In vielen parallel existierenden Universen leben gleichzeitig mehrere Versionen ein und desselben Menschen. Und jedes Mal, wenn einer von ihnen stirbt, überträgt sich seine Energie und seine Kraft auf die Überlebenden. Deshalb taucht der korrupte Agent Yulaw nacheinander in den verschiedenen Paralleluniversen auf und tötet systematisch seine eigenen Doppelgänger. Er will THE ONE werden, der Einzige, der Unbesiegbare. ... "

Ein temporeicher Action / SiFi Thriller, manchmal richtig furios. Die Tricks sind wirkungsvoll, jedoch bisweilen dermassen fern jeder physikalischen Möglichkeit (Szene mit den Motorräder und den Polizisten), dass man wirklich nicht darüber nachdenken sollte. Auch über die Geschichte selbst sollte man nicht zu sehr nachdenken, denn sie enthält reichlich logische Fehler.

Der grösste logische Fehler ist wohl der: Wenn sich die Kraft eines Verstorbenen automatisch auf die noch Lebenden in den anderen Universen übertragen würde, gäbe es früher oder später von jedem Menschen in einem der 125 Universum einen THE ONE, es wäre jeweils einfach der letzte Überlebende dieses "Typs". Es sterben ja wohl nicht rein zufällig alle gleichzeitig. Also, was soll das Gehabe um die Situation (alle Universen könnten explodieren oder weiss was, wenn es einen THE ONE gäbe), wenn anzunehmen ist, dass es üblicherweise sowie immer "einen Letzten" geben wird?

Si-Fi muss ja nun wirklich nicht realistisch sein, sonst wär's ja keine Si-Fi, aber derart unlogische Dinge kann man wohl nur über sich ergehen lassen, wenn man mal ein wenig aufhört zu denken...

Abschliessend: Jet Li ist wirklich gut, die Story unlogisch/fehlerhaft, die Tricks oberflächlich effektvoll, aber zu leicht als solche zu erkennen.

5 von 10 Punkten!

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