Alle Kurzkommentare


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Dann lieber Retro-Gaming-mäßig ein paar Runden "Paperboy" mittels Emulator daddeln, denn der Film ist einer der schwächsten Psychothriller überhaupt. Als ob man das Prinzip von THE STEPFATHER auf den Kopf gestellt hätte: Diesmal ist es eben ein psychopathischer Bengel, der sich in eine Familie hinein drängt und bereit ist, für die Durchsetzung von seiner Vorstellung von Harmonie und Idylle über Leichen zu gehen. Doch der junge Darsteller besitzt gar nicht die schauspielerischen Mittel, um solch eine Rolle mit all ihrem Wahnsinn angemessen zu verkörpern, weshalb er nur als nerviger, krächzender Rotzlöffel rüberkommt. Auch der Streifen an sich erweist sich als harmlos, langatmig, abgedroschen und nur als maue Kopie seines Vorbilds.  Einzig die Szene, in der die besorgte Mutter ein zweideutiges Gespräch belauscht, ist gewollt witzig und gelungen.

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Der Film soll indiziert geschweige denn brutal sein?! Also nee, völlig unverständlich finde ich. Denn dieser Psychofilm hat wirklich nicht die Spur von Gewalt... Leider hat er auch keine wirklichen Spuren von Spannung, die Schauspieler sind größtenteils ein wenig lustlos, wie auch der Rest des Films und die Morde sind zwar originell aber doch irgendwie lepsch. Die Handlung ist nicht wirklich schlecht, könnte aber spannender und eventuell auch brutaler verfilmt werden. Teilweise sind die Morde lustig und total dämlich, was den Film doch recht trashig hält aber bis auf die teilweise behämmerten Psychosen des Jungen ist das nicht lustig genug. Insgesamt ein mittelmäßiger bis schlechter kleiner und ziemlich trashiger Horror / Psycho Schinken ohne viel Sinn und Zweck der nur 60 Jährige Krimifans begeistern dürfte.

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THE PAPERBOY ist ein Film, der ganz anders aufgemacht wird, als er eigentlich ist: laut Cover denkt man, der Film wäre ein bluttriefend-brutaler Horrorschocker. Irrtum! Der Film ist einer der harmlosesten Thriller überhaupt. Indiziert ist er zwar, aber warum? Die FSK 18 Fassung rechtfertigt sich vielleicht mit der einen Szene, in der die Oma vom Zeitungsjungen einen Herzimfakt erleidet. Aber ansonsten ist der Film locker FSK 16 würdig. Besonders blutig ist er absolut nicht. Die Darsteller kommen zwar glaubhaft rüber, aber für 90 Minuten passiert einfach zu wenig und aus dem Finale hätte man weitaus mehr machen können. Fazit: Kleiner Psychothriller mit guten Schauspielern - einmal gesehen und schon wieder vergessen. (4/10)

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