Mann (Kevin) wird von Werwolf (in diesem Fall einem weiblichen) gebissen und fängt langsam an sich zu verwandeln.
Gähn!! Das kennt man doch alles schon, denkt man im ersten Moment und man liegt ziemlich richtig damit. Was aber in einem soliden Werwolf-Streifen hätte enden können, wird total verhunzt. Das liegt nicht unbedint an der mauen Story, denn so viel kann man in dem Genre nicht erwarten. Vielmehr ist es die Art der Inszenierung. Bei Lycan weiss man nie, ob es sich um Horror oder Komödie handeln soll. Was in anderen Filmen ganz gut geklappt hat, nämlich Splatter und Horror mit einer Prise Humor, Ironie oder Parodie zu würzen, gelingt nicht ansatzweise, das liegt vor allem daran, das die Witze nicht zünden und den ganzen Film albern erscheinen lassen. Was ich von den Splattereffekten mitbekommen habe sah gar nicht mal so schlecht aus. Also ein Pluspunkt? Nein! Die Szenen wurden durch hektische Schnitte und schlechte Blickwinkel leider auch total versaut. Um einen schlechten Film abzurunden fehlen noch Laiendarsteller und schlechte Dialoge. Diese liefert Lycan gleich mit und gibt somit ein ganz schlechtes Bild für einen Horrorfilm ab.
2/10