MIRRORS ist langweilig, vorhersehbar, uninspiriert und träge. Typische Genrekost ohne neue Impulse. Einzig das derbe Ableben der sehr süßen Amy Smart (Kiefer! Nicht Sutherland!) weiß zu überzeugen - den Film retten kann diese Szene aber nicht. Das kann wohl niemand! Auch eine opulente Optik (speziell das Hotel-Set sei hierfür erwähnt) ändert daran nichts.
Gerade der japanische/asiatische Grusel- und Horrorfilm (und dann in logischer Konsequenz auch die entsprechenden US-Remakes) braucht meines Erachtens nach regelmäßig neue Impulse, da sich sonst jeder Film zu sehr gleicht, sowohl in Aufbau, Spannung, Erzähltempo, als auch im Kern der Ursachen des Grusels/Horrors. Die nennenswerten und zwingend sehenswerten Filme aus dieser Schmiede bestechen alle durch ein Novum, "Mirrors" gehört nicht dazu. Im Grunde nährt sich doch die Spannung aus dem Verborgenem im Spiegel oder in spiegelähnlichen Flächen (> vgl.: Dark Water). Der Geist, der aus irgendeinem Grund irgendwo drin steckt... hat man gerade aus Japan schon oft und vor allem oft besser gesehen.
Für mich ist "Mirrors" wirklich nur exploitativer Einheitsbrei. Für sich gesehen sicherlich irgendwie unterhaltsam, aber im Kontext anderer Filme ähnlicher Gangart absolut ignorierenswert. 4/10