Review

kurz angerissen*
erstmals veröffentlicht: 06.04.2009

David Lynchs Tochter stapelt tief und begnügt sich mit einem minimalistischen Film, der sich um einen Un- und Überfall auf dem Highway dreht und anschließend mit Befragung von Zeugen aufegarbeitet wird. Obwohl die Auflösung der "Rashomon"-artigen Perspektivenanordnung schnell herausgefunden ist, die Hälfte des Casts irrsinniges Overacting betreibt und viele Figuren reinste Red Herrings sind, gelingt fast mehr durch Zufall als gewollt im Abgang ein Stück über die Unberechenbarkeit menschlicher Gewalt und das irrationale Moment der Entscheidung.

*weitere Informationen: siehe Profil

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