Story:
Lauren wird aus der Nervenheilanstalt entlassen und will mit ihrem Mann Ray ein Wochenende in einem abgelegenen Ferienhaus verbringen. Kaum angekommen sieht sie den Serienkiller Dissecto in einem Clowns-Kostüm um das Haus schleichen. Ray glaubt ihr jedoch nicht und denkt sie bilde sich alles nur ein. Bis er schließlich eines besseren belehrt wird...
Kritik:
Torment versucht auf die momentane Torture-Film-Welle aufzuspringen, kann jedoch leider kaum überzeugen. Es handelt sich um eine Low-Budget-Produktion, die mit einer sehr mageren Story, kaum Atmosphäre und schlechten Schauspielern aufwartet. In der ersten Stunde plätschert der Film nur so vor sich hin. Außer einigen albernen Dialogen zwischen den Hauptakteuren und gelegentlichen Einblicken in den Folterkeller des Killerclowns passiert eigentlich nicht viel. Dann geht es bis zum Ende des Films etwas bergauf und es kommt tatsächlich etwas Spannung auf.
Die Schauspieler sind nahezu talentfrei und deren Leistungen dementsprechend unterirdisch. Die Dialoge wirken gestellt und die Textzeilen abgelesen. Die wenigen Splatterszenen dagegen sind recht ordentlich ausgefallen. Eine recht derbe Zungenamputation beispielsweise schmerzt schon beim Zuschauen. Eine wackelige Kameraführung während den Folterszenen versucht eine authenthische Atmosphäre zu erzeugen, welche allerdings durch die unrealistische Reaktion der Opfer gleich wieder zerstört wird. Niemand kommt über ein halbherziges Stöhnen hinweg, Schreie sind hier Fehlanzeige.
Fazit:
Magere Story und arg schlechte Schauspieler, aber einige, wenn auch wenige, recht ordentliche Splattereinlagen. Low-Budget B-Movie-Fans können einen Blick riskieren, aber auch als solcher muss man Torment nicht unbedingt gesehen haben.
Daher 4/10 Punkten...