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Wenn die Namen großer Werke nicht mehr Copyright-geschützt sind... dann greifen Gierschlunde wie The Asylum unbarmherzig zu. Muss überhaupt noch erwähnt werden, dass hier gar nicht die Mittel zur Verfügung standen, eine Invasion oder Belagerung der Erde durch eine außerirdische Streitmacht angemessen darzustellen? Der eine einsame dreibeinige Riesenroboter reicht dafür jedenfalls nicht aus! Der ergraute C. Thomas Howell macht auch weder als Held und Hauptdarsteller noch als Regisseur eine besonders gute Figur - und sein nicht gerade geringes Engagement für The Asylum bleibt dubios. Lediglich die putzigen Alienstrahler-lassen-Menschen-verschwinden-Momente mit ihrer unfreiwilligen Komik bringen etwas Leben in den drögen Möchtegern-Weltenkrieg, bei dem sich die Akteure durch Uterus-artige, rote, "biomechanische" Tunnel der Fremden zwängen. H. G. Wells blickt vom Himmel herunter und weint.