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Jetzt haben die nächsten Eierköppe probiert sich ein Stück vom „Pseudo-Reality-Movie“ abzuschneiden. In diesem Falle war es zur abwechslung mal nicht das Horror-Genre das herhalten musste, sondern der gute alte Monsterfilm. Sprich Cloverfield. Was ihn allerdings in keinster Weise sympatischer macht. Denn die Voll-Honks von der Asylum-Plagiate-Schmiede haben mal wieder alles verkehrt gemacht, was man nur verkehrt machen kann. So bekommt man nur die Laienvisagen der zwei Hauptdarstellerinnen, anstelle von verwackelten Monsteraufnahmen, zu Gesicht. Wobei diese dämliche Selbstdarstellung übrigens auch keinerlei Atmosphäre aufkommen lässt. Die man durch „Schüttel-die-Kamera“-Erdbeben und, nachträglich eingefügte, Bildstörung wieder wett gemacht hat. Boah, Mann! Das war wirklich erbärmlich. Das nenne ich mal dreist. Mehr als zwei Drittel habe ich einfach nicht geschafft. Sorry. Aber irgentwann ist mal gut.
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The Asylum sollten sich dafür schämen, dass sie ein derart dilettantisches Plagiat zu CLOVERFIELD auf die Menschheit losgelassen haben. Die meiste Zeit filmen die beiden Reporterinnen nur ihre eigenen verheulten Gesichter, damit möglichst wenig Zerstörungseffekte ins Bild gerückt werden muss. Auch vom Monster sehen wir nur 10 Sekunden lang ein paar Tentakel rumzappeln. Und in Tokyo wurde auch nur eine einzige Minute lang gedreht, der Rest hingegen stammt - das legen die englischen Straßenschilder nahe - aus einem asiatischen Viertel irgendeiner US-Stadt. Nicht nur, dass die Kamera dauernd heftigst wackelt, das Gerüttel soll teilweise auch noch Erdbeben simulieren! Billiger geht es nicht mehr. Von den übertrieben vielen "Bildstörungen", die künstlich am Computer erzeugt und eingefügt worden sind, ganz zu schweigen. Wahrhaft ungeheuerlich! 2 von 10.